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S-Bahnverlängerung nach Dahlewitz und Rangsdorf

RvdB
Ralf v.d.Bank

Die S-Bahnverlängerung von Blankenfelde nach Dahlewitz und Rangsdorf könnte beide Orte mit einem 20 Minuten Takt an das südliche Berlin mit Lichtenrade und Marienfelde anbinden.

Heute werden durch den RE3, der über die Großbeerener-Schleife fährt, Lichterfelde und Lankwitz und durch den RE7 der Flughafen Schönefeld (BBI) und Karlshorst im Einstundentakt angebunden.

Der Vorteil für den Personentransport von und nach Rangsdorf liegt auf der Hand: zu dem Einstundentakt des Regionalexpess zum Flughafen kommt ein 20 Minutentakt über Lichtenrade, Marienfelde und Südkreuz zum Brandenburger Tor und zur Bahnhof Friedrichstraße.

Der Ausbau der Dresdner-Bahn auf eine Geschwindigkeit von 200 km/h gehört zu den Projekten mit Priorität im Bedarfsplan für die Bundesschienenwege. Es muss davon ausgegangen werden, dass die zwei großen Infrastukturprojekte - Neubau Flughafen Schönefeld BBI und der Ausbau Dredner-Bahn erhebliche Auswirkungen auf die RE-Anbindungen von Dahlewitz und Rangsdorf (heute RE3 und RE7) haben wird: Dahlewitz, Rangsdorf, Dabendorf und Zossen sind bedroht, von einem schnellen Schienentransport teilweise abgehängt zu werden.

Deshalb fordert die CDU in Teltow-Fläming die Weiterführung der S-Bahn bis mindestens Rangsdorf. Es gilt, die 100% Förderung für die Verlängerung der S-Bahn nach Rangsdorf über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu beantragen, weil die Komplementärfinanzierung zur Grunderneuerung der Berliner S-Bahn in 2013 ausläuft. Ab 2014 müsste das Land diese 40% Komplimentärfinanzierung selber tragen. (Quelle: Schreiben Enak Ferleman MdB, PSts, BMVBS 14.3.2011)

   

Planung der Anbindung des BBI-Flughafens

S-Bahnlinien TF-BBI
Bus und Bahnanbindung Teltow-Fläming - BBI, Stand März 2011
Quelle: VBB Vortrag, AfRB, Kreistag Teltow-Fläming

Die heutige Planung für den Zeitpunkt der Eröffnung des BBI Flughafens zeigt, dass die RE3 von Süden (Zossen, Rangsdorf, Dahlewitz) kommend zunächst zum neuen BBI Bahnhof Schönefeld fahren wird und von dort zurück nach Westen Richtung Großbeerener Schleife auf ihre ursprüngliche Strecke zurück geführt werden soll. Die zusätzliche Fahrzeit, für den Umweg zum BBI, für alle Passagiere, die Richtung Südkreuz unterwegs sind, kann mit rund 20 Minuten abgeschätzt werden. Für die RE7 ergibt sich zunächst keine Änderung.

   
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© CDU Ralf von der Bank 2011